CBD und die Wissenschaft – Teil 1

CBD und die Wissenschaft – Teil 1

In unserem heutigen Blogartikel wird es wissenschaftlich. Für uns ist es wichtig, dass wir CBD ein wenig in der Tiefe betrachten. Viele Blogs berichten ausschließlich über die gleichen Themen und Leser können oft nicht nachvollziehen wo die ganzen Erkenntnisse überhaupt herkommen. Dementsprechend versuchen wir in dieser Beitragsreihe alles zu verlinken, damit man sämtliche Quellen nachvollziehen kann.

Die Lesezeit beträgt 5-7 Minuten.

Unser Artikel stellt eine Zusammenfassung der gewonnen Ergebnisse dar. Natürlich versuchen wir alles in verständliche Sprache zu übersetzen, jedoch wollen wir darauf hinweisen, dass manche Dinge ein wenig wissenschaftlicher klingen können. Lasst euch davon einfach nicht abschrecken. Den roten Faden kann in diesem Beitrag auf jeden Fall jeder verstehen und nachvollziehen.
Wir werden diese Art von Blogartikeln in verschiedene Teile aufgliedern, sodass man nicht mit Informationen überladen wird. In regelmäßigen Abständen werden wir versuchen, euch immer über neue interessanten und wissenschaftlich Fakten zu informieren.

Zu Beginn dieses Artikels wollen wir darauf hinweisen, dass wir keine Ärzte sind und Empfehlungen oder anderes geben dürfen. Alle die im folgenden Beitrag zusammengefassten Daten sind mit bestem Gewissen recherchiert.

CBD und THC – zwei Cannabinoide mit Unterschieden

Dieselbe Pflanze und zwei große Bestandteile. Hier ist die Rede von Cannabis und ihren Hauptkomponenten THC und CBD. Ausgeschrieben bedeutet THC Tetrahydrocannabinol und CBD Cannabidiol.

Wissenschaftlich wurden hier auch schon mehrere Studien und Veröffentlichungen gemacht. Wir beleuchten heute den Kommentar von Franjo Grothenherm und zwei seiner Co-Autoren: Even High Doses of Oral Cannabidiol Do Not Cause THC-Like Effects in Humans: Comment on Merrick et al. Cannabis and Cannabinoid Research 2016. Am Anfang wird darauf eingegangen, dass Untersuchungen des Wissenschaftlers Merret dazu geführt haben, dass CBD in der Magensäure zu einem bestimmten Grad in Delta-8-THC und Delta-9-THC Komponenten umgewandelt werden könnten. Somit gibt er in seinem Artikel eine Warnung heraus, dass man CBD nicht oral zu sich nehmen sollte.

Grothenherm argumentiert in seinem Kommentar damit, dass die verfügbaren klinischen Daten diese These nicht bestätigen. Es wurde in verschiedenen Studien festgestellt, dass selbst hohe angewendete Dosen an CBD keine psychischen und berauschenden Ursachen mit sich bringen. Genau diese Ursachen sind für THC charakteristisch. Jedoch hat nach Untersuchungen CBD sogar eine entgegenhemmende Wirkung zu THC auf den menschlichen Körper. Ebenfalls konnten bei der Verabreichung von CBD keine Spuren von Tetrahydrocannabinol im Körper nachgewiesen werden. Dementsprechend findet keine Umwandlung statt. Daher gibt es keinen Grund, die orale Anwendung von CBD zu vermeiden, die sich als sicheres Verabreichungsmittel erwiesen hat, auch bei sehr hohen Dosen.

CBD und THC sind nicht das Gleiche!

Ebenfalls wurden in klinischen Studien verschiedenste Probanden auf unterschiedliche Dosen Cannabidiol getestet. Die genauen Beschreibungen der Studien können in Grothenherms Kommentar entnommen werden. Für diesen Blogeintrag wäre diese Thematik zu umfangreich.
In den Experimenten wurde bei Verabreichung hoher Dosen erneut gezeigt, dass bei CBD über orale Aufnahme keinerlei Umwandlung zu THC besteht. THC-Effekte sind gekennzeichnet durch typische psychologische Auswirkungen, Beeinträchtigungen von psychomotorischer und kognitiver Leistungsfähigkeit, und eine Reihe von physikalischen Effekten, einschließlich erhöhter Herzfrequenz und unteranderem einem trockenen Mund. Diese Kennzeichen lassen sich auch unter den alltagstypischen Begriff „high“ beschreiben. In Grothenherms Kommentar werden hier nun verschiedene Studien genannt, die unteranderem zeigen, dass durch THC verursachte Angstfaktor und psychoaktive Nebenwirkungen mit CBD sogar gehemmt werden konnte.
Ein Beispiel dafür wäre eine Studie der Universität zu Köln, die in einer Doppelblindstudie (Methode, die in klinischen Studien verwendet wird, um das Risiko einer Verzerrung zu reduzieren, dass Studienteilnehmer und Forscher nicht wissen, welcher Teilnehmer welche Behandlung erhält) mit 42 Patienten durchführte, welche mit Schizophrenie oder schizophrenen Störungen diagnostizierten wurden. In den 2-4 Wochen der Behandlung wurde gezeigt, dass CBD die psychotische Aktivität reduzierte und weniger Nebenwirkungen auftraten, wie mit Amisulprid, einem Dopamin-Rezeptor-Antagonist, der auch zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt wird. Ebenfalls wurden keine THC charakteristischen psychologischen Effekte festgestellt.

Erkenntnis

Grothenherm zeigt durch seine verschiedenen Beispiele, dass es viele Studien und Daten gibt, die widerlegen, dass orales CBD den THC Anteil im Magen erhöht bzw. in jeglicher Form fördert. Seiner Schlussfolgerung nach, können somit auch hohe Dosen an oralen CBD eingenommen werden ohne dass es eine Biokonversion (Umwandlung organischer Verbindungen) von CBD zu THC gibt.

Cannabis Pflanze - Cbd und die Wissenschaft - Eine Beitragsreihe von Malama - Teil 1

Eigenes Fazit zur Studie

Viele Menschen haben heute noch bedenken bei der Einnahme von CBD. Das liegt daran, dass die Cannabispflanze in unserer deutschen Gesellschaft noch als sehr kontrovers betrachtet wird. Dementsprechend ist es gut, dass es Wissenschaftler gibt, die auf Basis von Fakten und Studien die Vorteile von Hanf beschreiben. In diesem Beitrag wurde gezeigt, dass CBD keine parallelen zum illegalen THC hat, sondern die Wirkung von THC sogar hemmt. Auf dieser Basis müssen sich CBD-Konsumenten auch keine Sorgen machen, dass Sie in Schwierigkeiten bei einer polizeilichen Kontrolle gelangen. Auch wenn Vollspektrum-CBD Öle einen minimalen Anteil an THC (< 0,2 %) haben, ist hier absolut kein Grund zu sorge. Diese Menge ist gesetzlich zugelassen und somit ist muss man absolut keine Bedenken beim Konsum haben.
Was hier auch noch erwähnt werden soll, ist das Franjo Grothenherm ein medizinischer Befürworter des Einsatzes der Hanfpflanze ist. Wir betrachten diesen Ansatz als sehr fortschrittlich.
Der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, dass in seinem Kommentar natürlich nicht alle wissenschaftlichen Studien enthalten sind, die jemals über CBD in Zusammenhang mit THC gemacht worden sind.

Im Allgemeinen konnte man jedoch durch diese medizinischen Studien zeigen, dass CBD ein wirklich seriöser Bestandteil der Hanfpflanze ist, der viele positive Eigenschaften mit sich bringen kann.

Wichtiger Hinweis

Wir von Malama wollen dir so gut wie möglich bei deinen Beschwerden helfen. Jedoch sind wir keine Ärzte und dürfen dir auch keine ärztliche Beratung geben. Bitte betrachte diesen Artikel als Hilfe für deine Fragen. Falls Du Fragen hast, wie genau man CBD Öl konsumieren sollte, wäre es Ratsam einen Arzt aufzusuchen, der dir hier helfen kann.


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