CBD Guide

Hanf - Die Wunderpflanze der Natur

Cannabis ist der botanische Name von Hanf und gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Bereits vor 12.000 Jahren wurde Hanf in Persien und China als Getreide angebaut.
CBD auch bekannt als Cannabidiol, ist ein Bestandteil der Hanfpflanze und hat viele positive Effekte auf den Körper. Verdünnt mit hochwertigem Öl, kann es tropfenweise eingenommen werden. Im Allgemeinen kann man sagen, dass CBD eine entspannende Wirkung auf uns hat. Es kann bei nervlicher Anspannung und bei Ängsten zur Beruhigung oder auch als schmerzlinderndes Mittel bei Schmerzen eingesetzt werden. Ebenfalls kann es den Schlaf und die Regeneration nach schweren Trainingseinheiten fördern.

Was ist CBD?

CBD ist eine biomedizinische Abkürzung und steht für Cannabidiol, welches wiederum zu den Cannabinoiden zählt. Diese Cannabinoide werden aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Cannabinoide sind die primären chemischen Verbindungen, die aus der Cannabis-Pflanze gewonnen werden, es gibt bisher mehr als 120 identifizierte Cannabinoide. Tetrahydrocannabinol (THC) ist das bekannteste Cannabinoid und es ist auch das einzige psychoaktive Cannabinoid. Von den 120 nicht-psychoaktiven Cannabinoiden ist CBD das wohl bekannteste. CBD ist die zweithäufigste chemische Verbindung, die in der weiblichen Cannabis Pflanze vorkommt. Anders als das berühmtere Molekül, THC, hat CBD keine psychoaktiven Wirkungen, macht also nicht „high“. Zudem verursacht CBD selbst hochdosiert, im Allgemeinen keine relevanten Nebenwirkungen. Das bedeutet aber nicht, dass CBD überhaupt keine Wirkungen auf den Körper hat. Über Jahrzehnte übersahen medizinische Fachleute wie auch die breite Öffentlichkeit CBD und dessen Wirkungen, weil das psychoaktive THC im Mittelpunkt stand. Kurz gesagt, CBD kann für Entspannung ohne Rausch sorgen.

Nun hat das medizinische Potenzial von CBD den Weg zur breiten Öffentlichkeit gefunden. Klinische Studien in den vergangenen vier Jahrzehnten haben festgestellt, dass CBD vielversprechende, therapeutische Fähigkeiten aufweist. CBD wirkt laut dieser Studien unter anderem:

  • entzündungshemmend
  • angstlösend
  • antipsychotisch/antidepressiv
  • beruhigend/entspannend
  • antiepileptisch/krampflösend
  • schmerzlindernd
  • verdauungsanregend

CBD funktioniert, bei so einer Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen weil es unser Endocannabinoid System im Körper anregt. Es wurden in der jüngsten Vergangenheit Hanfsorten gezüchtet, die CBD als Hauptcannabinoid enthalten. In vielen Ländern gelten Hanfpflanzen, die mehr als einen bestimmten Prozentsatz Delta-9-THC enthalten, als Suchtmittel

Schweiz > 1%

Österreich > 0,3%

Deutschland > 0,2%

und sind den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen unterworfen.

Wie funktioniert CBD?

Cannabinoide sind Agonisten, die an spezielle Rezeptoren an Zellen binden, die Cannabinoidrezeptoren genannt werden. Bestimmte Rezeptoren befinden sich im zentralen Nervensystem, während andere in fast jedem Organ des Körpers gefunden werden. Cannabinoid-Rezeptoren befinden sich in der Haut, im Verdauungstrakt und in den Fortpflanzungsorganen. Man kann Agonisten mit einem Schlüssel und Cannabinoid-Rezeptoren mit einem Schloss vergleichen. Durch den Konsum von CBD, nimmt man Agonisten ein, die mit verschiedenen Schlössern bzw. Zellen im Körper interagieren. Zusammen bilden sie ein großes Endocannabinoidsystem (ECS). Das ECS ist ein riesiges Netzwerk mit vielen Funktionen. Einige beschreiben das ECS als das größte Nervenübertragungssystem im Körper. Es kann Einfluss auf  

  • Stimmung
  • Gedächtnis
  • motorische Steuerungen
  • Abwehrfunktion
  • Fortpflanzung
  • Schmerzwahrnehmung
  • Appetit
  • Schlaf
  • Knochenentwicklung

haben.

Die vier wichtigsten Aufgaben des ECS sind Neuroprotektion, Stressbewältigung, Immunabgleich und Regulierung. CBD ist in der Lage, mit Zellen in unserem Körper zu interagieren, weil das Molekül eine ähnliche Zusammensetzung zu vergleichbaren Chemikalien, die der menschliche Körper natürlich produziert, hat. Diese werden Endocannabinoide genannt. Endo bedeutet im Inneren und Cannabinoid bezieht sich auf die Wirkung an den Cannabinoid Rezeptoren.

Dosierung

Die Dosierung medizinischer Cannabisprodukte sollte stets individuell gestaltet werden. Vor allem die richtige CBD Dosierung hängt ganz allgemein von zwei Hauptfaktoren ab: Von der jeweiligen Person und deren Verfassung sowie von dem Problem bzw. der Krankheit, die behandelt werden soll.

5 Tipps zur richtigen CBD Dosierung

  • Starte mit kleinen Dosierungen
  • Übertreibe es nicht
    „Weniger ist mehr“ trifft oft auch auf Cannabisprodukte zu
  • Bleibe beim gleichen Verhältnis für mehrere Tage
    Um den genauen Effekt entsprechender Produkte zu spüren ist oft die Einnahme über mehrere Tage nötig. Diese Zeit solltest du dir nehmen und dabei genau beobachten inwiefern der Effekt dem Ziel nahe kommt und dementsprechend die Dosierung anpassen.
  • Entscheide über die Art der Einnahme
    CBD-Produkte sind unter anderem als Öle, Kapseln, Pulver, Cremes erhältlich. Die Art der Einnahme entscheidet auch über die Dosierung und so werden Öle beispielsweise stärker und vollständiger vom Organismus aufgenommen als Cremes.
  • Konsultiere einen Arzt oder Apotheker
    Vor der Nutzung entsprechender Produkte wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann Ihnen beratend zur Seite stehen.

CBD bei Tieren

CBD für Hunde, Katzen und Pferde

Die Menschen sind nicht die einzigen, die von dem nicht-psychoaktiven Cannabis-Inhaltsstoff CBD profitieren können. Da auch Säugetiere, Fische und Weichtiere ein Endocannabinoid-System (ECS) haben, kann auch die Lebensqualität dieser Lebewesen mit CBD für Tiere erhöht werden.

Wie funktioniert CBD Öl für Tiere?

Nicht anders als beim Menschen auch. Es wird das körpereigene Cannabinoid-System aktiviert, dass dauernd versucht den Körper zu regulieren und in Balance zu halten. Wenn das Tier zum Beispiel in eine Stresssituation gerät, Angst oder Schmerzen hat, beginnt das CBD für Tiere seine Funktion zu entfalten.
Der Tierkörper produziert zwar auch körpereigene Cannabinoide, das CBD aus der Cannabispflanze, unterstützt aber, wenn die eigenen nicht ausreichen, das ECS bei seinen physischen Aufgaben, was zu einer Verbesserung der Körperfunktionen führt. Das Tier ist ausgeglichener und der Körper wieder im Gleichgewicht. Weltweite klinische Studien, die die Effektivität von CBD an Hunden, Katzen und Pferden getestet haben, ergaben gute Ergebnisse, besonders wenn Cannabisöl für Hunde, Katzen und Pferde unterstützend zur normalen medizinischen Versorgung verabreicht worden ist.

Die Wirkungen von CBD Öl für Tiere

Zuerst einmal ist es wichtig zu erwähnen, dass alle Tiere einen gesundheitlichen Nutzen von der Verwendung von CBD für Tiere erhalten können, auch ohne eine körperliche oder psychische Erkrankung zu haben. Hier ist eine Übersicht was CBD für Tiere bewirken kann:

  • wird ruhiger und entspannter
  • reduziert den Angst- und Stresslevel
  • hilft chronische Schmerzen zu lindern
  • verbessert die neurologischen Funktionen
  • macht das Tier beweglicher und verbessert seine Aktivitäten
  • unterstützt eine gesunde Verdauung
  • unterstützt das Immunsystem
  • leistet wertvollen Komfort in den letzten Stunden des Lebens

Wogegen hilft CBD Öl für Hunde, Katzen und Pferde?

CBD Öl für Hunde, Katzen und Pferde kann auch bei vielen Erkrankungen und psychischen Störungen wertvolle Hilfe bei deinem Haustier leisten. Unter anderem wird es verwendet bei:

  • Angstzuständen (z. B., wenn der Hund Angst hat zu Hause allein zu bleiben)
  • Infektionen
  • Schmerzen
  • Wundheilung
  • Fettknötchen (zum überwinden)
    altersbedingten Symptomen (zur Verringerung)
  • Verdauungsstörungen und Erbrechen
  • epileptischen Anfällen
  • psychischen Störungen
  • Krebs u.v.m.

CBD Öl für Haustiere ist kein Wundermittel

CBD Öl für Haustiere ist kein Allheilmittel und sollte vielmehr Teil einer ausgewogenen und gut abgestimmten Tierpflege sein. Es kann zwar zu einer Verbesserung und Reduzierung diverser Symptome führen sowie die Körperfunktionen besser regulieren, aber nicht alles heilen. Informiere dich daher bei einer Anwendung von CBD bei deinem Tierarzt und setze niemals ohne ihn verschriebene Medikamente ab.

Nebenwirkungen von CBD Öl für Hunde, Katzen und Pferde

CBD hat keine bekannten Nebenwirkungen und negativen Wechselwirkungen mit Medikamenten und anderen Nahrungsergänzungen.

CBD in der Medizin

Der therapeutische Wert von CBD ist fast unglaublich. Seit Jahrzehnten haben veraltete Gesetze eine Pflanze verboten, welche Eigenschaften hat, die zu einem der wichtigsten Medikamente für moderne Krankheiten werden kann. CBD ist polypharmakologisch, was bedeutet, dass es mehrere verschiedene Pfade im Körper auf einmal beeinflussen kann. Das wiederum macht es sehr schwierig dieses Molekül zu erforschen, da es fast unmöglich ist zu sagen, welche Wirkung diese unterschiedlichen Wechselwirkungen aufeinander haben. Allerdings, unabhängig von einem Mangel an qualitativ hochwertigen menschlichen Studien, finden mit diesem beruhigenden Cannabinoid viele Patienten Linderung in ihrer Krankheit. Hier sind ein paar der häufigsten Gründe, warum Patienten CBD verwenden:

  • Krebs
  • Diabetes
  • Lupus
  • Motorische Störungen
  • Nikotinsucht
  • Parkinson
  • Chronische und neuropathische Schmerzen
  • Zwangsstörungen
  • Osteoporose
  • Verschiedene pädiatrische Zustände
  • Rheumatoide Arthritis
  • Alkoholismus
  • Schizophrenie
  • PTSD
  • Antibiotika-resistente Infektionen
  • Epilepsie

CBD kann extrem viele positive Eigenschaften haben mit extrem wenigen Nebeneffekten, wenn überhaupt. Trotzdem darf man CBD nicht als alles heilende Wundermittel anschauen. Wie es auch in all den Forschungsberichten immer wieder erwähnt wird, wirkt CBD nicht bei jedem Menschen gleich.